7 typische AdA Schein Missverständnisse, die Sie zögern lassen

7 Missverständnisse, die Sie davon abhalten, Ihren AdA Schein zu machen

Das musste ja so kommen! Obwohl Sie die Chance gehabt hätten, den AdA Schein zu machen, haben Sie diese nicht ergriffen. Sind Sie etwa auch einem oder gar mehreren der typischen AdA Schein Missverständnisse auferlegen?
Mir begegnen beinahe täglich derartige Vorurteile, Klischees und auch gravierende Fehleinschätzungen sowie falsche Annahmen rund um den Ausbilderschein. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Blogbeitrag für Sie erstellt, um ein für alle Mal 7 gravierende AdA Schein Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.

 

Also – Los gehts mit dem Missverständnis #1:

„Meinem Unternehmen bringt der AdA Schein nichts.“

Vergiss die AdA Schein Missverständnisse und starte jetzt © Marco2811, Fotolia

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Missverständnisse dieser Art sind besonders ärgerlich. Sie lassen nämlich vermuten, dass der Mensch hinter dieser Aussage das Ausbildungssystem in Deutschland grundlegend missverstanden hat. Wie dieses Ausbildungssystem wirklich funktioniert, erkläre ich übrigens in diesem Beitrag.

Wer also diese oder ähnliche Einwände gegen den Ausbilderschein hat, der lasse sich sagen, dass es im Ausbildungsverhältnis keinerlei Verlierer, sondern ausschließlich Gewinner gibt. Oft sind Azubis bereits ab dem zweiten Lehrjahr dazu in der Lage, die Aufgaben eines vollwertigen Angestellten zu übernehmen.

Und in der Realität machen sie das sogar schon wesentlich früher. Natürlich sind die Auszubildenden mit Jahresurlaub, Feiertagen und Schulzeiten nur rund ein halbes Jahr effektiv im Betrieb. Dafür verschlingen sie inklusive Lohnnebenkosten aber auch nur einen Bruchteil der Kosten, die Sie für einen gleichwertigen Vollzeitmitarbeiter hätten.

Und last but not least besteht auch die Option, den Azubi nach der Ausbildung zu übernehmen. Er kennt dann bereits alle Abläufe in Ihrem Unternehmen und kann ohne Einarbeitungszeit – in der Regel auch für ein branchenunüblich geringes Einstiegsgehalt in seine erste Festanstellung – sofort loslegen.

 

Missverständnis #2:

„Auszubildende sind unmotiviert und machen nichts als Ärger.“

Ein ganz fieses Missverständnis, bei dem man vielleicht den 16-jährigen „Null-Bock-Problemschüler“ vor Augen hat, der den ganzen Tag Playstation zockt und womöglich sogar Alkohol- oder Drogenprobleme hat. Bei aller Liebe: Wenn Sie solche Bewerber nicht zehn Meilen gegen den Wind sofort im Bewerbungsgespräch erkennen, dann kann es Ihnen vielleicht wirklich passieren, dass Sie einen Fehlgriff landen.

In der Regel gilt aber vor allem bei jungen Menschen die Regel: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Behandeln Sie die Azubis also mit Respekt und geben ihnen spannende Aufgaben mit etwas Verantwortung, so erhalten Sie in der Regel topmotivierte und belastbare Nachwuchskräfte. Schreien Sie die Azubis dagegen bei allen Kleinigkeiten an und lassen sie ohnehin nur Kaffee Kochen und niedere Aufgaben erledigen, dann wird es mit der Motivation sicherlich nicht so weit her sein.

Kurzum: Unmotivierte Azubis, die Ihnen bloß Ärger machen, sind die Ausnahme. Bei dem normalen Azubi haben Sie es hingegen selbst in der Hand.
Wie man junge Menschen richtig fordert und fördert, erkläre ich Ihnen übrigens in diesem Artikel meines Blogs.

 

Missverständnis #3:

„In meiner Branche bringen Auszubildende nichts.“

Ein ebenfalls sehr pauschales AdA Schein Missverständnis, das auf sehr antiquierten und altmodischen Annahmen basiert.

Wussten Sie, dass aktuell schon in mehr als 350 Berufen in Deutschland ausgebildet wird? Überall dort, wo sich also die Frage stellt, einen Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis unter Vertrag zu nehmen, ist es genauso gut möglich, einen Azubi einzustellen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Pauschalisierungen in Hinblick der Branche eigentlich andere Ursachen haben. Wenn ihr eigentlicher Punkt also beispielsweise die Größe Ihres Unternehmens ist, dann lesen Sie bitte beim nächsten Punkt weiter.

 

Missverständnisse #4 + #5:

„Unser Unternehmen ist zu klein. / Das können wir uns nicht leisten.

Zwei grundlegende AdA Schein Missverständnisse, die eng miteinander verknüpft sind. Wussten Sie, dass Sie sogar als Ich-AG – sofern Ihre Rechtsform es zulässt, dass Sie Angestellte einstellen – einen Auszubildenden einstellen könnten, sodass es sich für Sie lohnt?

„Zu klein“ gibt es demnach nicht und kann es auch nicht geben. Fragen Sie doch mal im handwerklichen Bereich nach. Kleine Tischlereien oder Schreinereien haben in der Regel maximal zwei Meister, aber dafür doppelt und dreifach so viele Lehrlinge.

Zu dem „nicht leisten können“ haben Sie ja schon im ersten Missverständnis erfahren, dass die Ausbildung eine Win-Win-Situation für beide Seiten ist. Für das gleiche Geld, das Sie einem regulären Angestellten mit entsprechender Berufserfahrung und damit verbundenen Gehaltsvorstellungen zahlen müssten, bekommen sie oft drei, wenn nicht gar vier Auszubildende. Die fehlende Zeit, die die Azubis nicht im Betrieb sind, wird dadurch locker aufgefangen.

„Aber der AdA Schein kostet doch auch Geld“, werden Sie nun vielleicht sagen. Und ja, das stimmt. Aber wie Sie meinem ehrlichen und schonungslosen Blick hinter die Kulissen entnehmen können, was die Kosten anbelangt, ist es dennoch überschaubar. Sobald erst einmal die ersten Azubis die Tätigkeiten von normalen Angestellten übernehmen, ist der Return-on-Investment (ROI) schnell erreicht.

Und mal ehrlich: soooo sehr müssen Sie ja auch gar nicht in Vorleistung gehen. 😉

AdA Schein Missverständnisse dürfen Dich nicht bremsen! © lichtmeister, Fotolia

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Missverständnis #6:

„Ich mache schon so viel für die Firma, ich habe keine Lust mich auch noch dafür zu engagieren.“

Eines der Missverständnisse zum AdA Schein, das mir oft über den Weg läuft, wenn eine größere Firma Sie als Mitarbeiter auserkoren hat und möchte, dass Sie zum Ausbilder im Betrieb werden. Und ja, dieses Missverständnis ist auf den ersten Blick absolut nachvollziehbar. Denn tatsächlich klingt das nach erheblich viel Mehraufwand. Schließlich bedeutet das ja nicht, dass Sie Ihre normalen Tätigkeiten abgeben und sich voll und ganz aufs Ausbilden konzentrieren. Sondern dass Sie eine zusätzliche Aufgabe übernehmen.

Und hier möchte ich gerne relativieren.

Einerseits nämlich ist Ihr Arbeitgeber dazu verpflichtet, zumindest für Entlastung zu sorgen, wenn nicht gar, Ihnen Ausgleich (in Form von Urlaub oder finanziell) für das Machen des AdA Scheins zu gewähren.

Und andererseits sollten Sie nicht dem Irrglauben aufliegen, Sie würden den Ausbilderschein einzig und allein für Ihren Arbeitgeber machen. Falls Sie das Unternehmen mal wechseln wollen, bleibt der AdA Schein nämlich stets ein Teil Ihres Lebenslaufs und sagt dort mehr über Sie aus, als Sie sich vorstellen können. In diesem Beitrag gehe ich näher darauf ein und schildere Ihnen, was der AdA Schein darüber hinaus noch über Ihre Kompetenz aussagt.

Insofern: Überlegen Sie es sich noch einmal! Den AdA Schein von der Firma bezahlt zu bekommen, bringt Sie nachhaltig weiter und wird sich für Sie lohnen. Sofern Sie natürlich zum Ausbilder geeignet sind und sich das vorstellen können.

Eine Antwort auf die Frage werden Sie bekommen, wenn Sie diesen Beitrag meines Blogs lesen.

 

Missverständnis #7:

„Prüfung klingt nach viel Arbeit. Das ist mir zu zeitintensiv und aufwändig.“

Und zum Abschluss noch ein Klassiker.

Sie haben sich bisher noch gar nicht richtig damit auseinandergesetzt, was der Ausbilderschein in Zeit ausgedrückt bedeutet. Stattdessen gehen Sie einfach mal pauschal davon aus, dass es zu zeitintensiv und aufwändig für Sie ist.

Wussten Sie aber, dass Sie sich für den AdA Schein einfach bloß anmelden brauchen und dann die Prüfung bestehen müssen?
Es gibt nämlich keinerlei verbindliche Vorbereitungskurse.

Nur, weil vielleicht ein Freund oder Bekannter Ihnen erzählt hat, dass er für den AdA Schein wochenlang zu Präsenzseminaren nach Feierabend oder an Wochenenden fahren musste, heißt das noch lange nicht, dass Sie das auch machen müssen. Um diese AdA Schein Missverständnisse vom Tisch zu bekommen, habe ich Ihnen hier einen Beitrag über die 5 gängigen Wege der Vorbereitung erstellt.

Wenn Sie es übrigens ganz einfach haben möchten, setzen Sie einfach auf Lernprogramme im Internet, wie meinen Kurs (unter www.ausbilderschein24.de). Für mich sprechen nämlich weit über 1.500 Teilnehmer, von denen 95 % es im allerersten Versuch auf Anhieb zum AdA Schein gebracht haben.

Sollte es bei Ihnen aber auch nach der Wiederholungsprüfung nicht geklappt haben, erhalten Sie außerdem das Geld zurück. Ihr finanzielles Risiko trage also ich für Sie.
Wollen Sie mir jetzt ernsthaft noch erzählen, es gäbe noch weitere AdA Schein Missverständnisse, die Sie zögern lassen? 😉

 

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Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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