Informationen zum Ausbildereignungsschein und der Prüfung (IHK)

Das sollten Sie über die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK wissen

So viel ist sicher. Ausbilder sind Vorgesetzte. Sie leiten an, unterstützen und fordern. Auf diese Weise ist ihnen auf jeden Fall eine Schlüsselposition im Unternehmen sicher. Wenn ein Ausbilder seiner Aufgabe verantwortungsvoll nachgeht, ebnet er jungen Menschen den Weg ins Berufsleben.

Er begeistert sie für ihre täglichen Aufgaben und ist nicht nur Lehrer, sondern auch „Kumpel“ . Ein Ausbilder sollte also auch stets ein Ansprechpartner für die Auszubildenden sein. Schließlich tauchen rund um das Ausbildungsverhältnis immer mal wieder Fragen auf.

Doch wie wird ein Ausbilder eigentlich zum Ausbilder?
In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne ein paar wichtige Infos zur Ausbilderprüfung bei der IHK vermitteln.

Ausbildereignungsprüfung IHK – die Basis für eine gute Ausbildung

„Wer heute nicht geeignet ist, wird es morgen noch weniger sein.“, sagte bereits vor mehr als 2.000 Jahren der berühmte römische Epiker Ovid in seinem Werk „Remedia amoris“ (Heilmittel gegen die Liebe).

Was in diesem Kontext auf die Liebe bezogen ist, lässt sich problemlos auch auf den Weg zum Ausbilder übertragen. Schließlich tritt dieser mit seinen Azubis ebenfalls in eine Art Beziehung. Sogenannte „social skills“ sowie Empathie für die andere Seite sind also genauso wichtig wie ein fundiertes Fachwissen . Umso entscheidender ist es doch, dass nicht jeder ausbilden darf, sondern dieses Recht erst durch eine dazugehörige Eignungsprüfung erworben werden kann.

Der Weg zum Ausbildereignungsschein

Wer seine Ausbildereignung unter Beweis stellen möchte, der muss der IHK zeigen, dass neben dem branchenspezifischen Fachwissen auch genug ausbildungsrelevantes Know-how vorhanden ist. Was jetzt auf den ersten Blick vielleicht noch furchtbar kompliziert klingt, ist im Prinzip ganz simpel. Im Endeffekt muss ein Ausbilder oder jemand, der ein solcher werden will, aber die Antworten auf die folgenden Fragen parat haben:

  • Welche Ausbildungsvoraussetzungen bestehen in Deutschland?
  • Wie plane ich eine Ausbildung?
  • Wie bereite ich sie vor?
  • Was muss bei der Einstellung von Azubis beachtet werden?
  • Wie führe ich die Ausbildung durch und wie schließe ich sie ab?

Fachwissen für Ausbildungsbeauftragte

Falls Sie noch nicht alle Antworten kennen sollten, keine Angst. Genau dieses Wissen vermitteln nämlich vorbereitende Kurse, bevor es zu Ihrer Eignungsprüfung kommt . Aber der Reihe nach.

Um überhaupt als Ausbilder infrage kommen zu können, müssen Sie zunächst Ihr Fachwissen nachweisen können. Dies geschieht nicht durch standardisierte Tests oder mündliche Prüfungen vor Ausschüssen oder Komitees, sondern schlicht und ergreifend durch Ihren beruflichen Werdegang.

Wer die Ausbildung, in der er selbst ausbilden möchte, auch selbst durchlaufen hat, der ist hier bereits auf der sicheren Seite. Sie haben stattdessen ein für die Ausbildung relevantes Studium absolviert? Auch gut, das reicht ebenfalls, um Ihr Fachwissen nachzuweisen.

Sie haben weder Ausbildung noch ein abgeschlossenes Studium? Nun, dann wird es zwar ein bisschen komplizierter, aber mit ausreichend Berufserfahrung in den Bereichen, in die Sie den Nachwuchs einführen wollen, ist es auch hier möglich.

Ausbildereignungsschein wirft Fragen auf© olly, Fotolia

© olly, Fotolia

Wozu dann noch eine Prüfung ablegen?

Kurz gefasst: Es geht hier in erster Linie darum, eine bundesweite Qualität gewährleisten zu können.

Genau aus diesem Grund darf niemand in Deutschland ausbilden, der neben seinem fachlichen Nachweis nicht auch noch seine Ausbildereignung nachgewiesen hat- und dies geschieht nun einmal im Rahmen einer Prüfung.

Wenn Sie diese standardisierte Ausbildereignungsprüfung bestanden haben, dürfen Sie offiziell ausbilden. Interessant ist hierbei übrigens, dass Menschen, die sich für diese Prüfung anmelden wollen, theoretisch selbst noch in Ausbildung sein dürfen oder ihre eigene Ausbildung noch gar nicht begonnen haben. Erst, wenn es wirklich ans Ausbilden geht, muss schließlich auch das fachliche Know-how (wie eben beschrieben) nachgewiesen werden.

Was hat es mit der Ausbildereignungsvergabeordnung auf sich?

Mal wieder eines dieser furchtbaren Wörter – Deutschland ist nun einmal durch und durch voll von Bürokratie.

Wenn von der sperrigen Ausbildereignungsvergabeordnung die Rede ist, dann ist damit aber nichts Anderes gemeint als das, was Sie bereites in den vorherigen Abschnitten gelesen haben.
Gemäß eines einheitlichen Standards im gesamten Bundesgebiet ist hierin einfach festgelegt, wer ausbilden darf.

Was wird in der Ausbildereignungsprüfung abgefragt?

Ganz allgemein gehalten fragen die Industrie- und Handelskammer (IHK) und auch die Handwerkskammer (HWK) in der Ausbildereignungsprüfung sämtliche Aspekte ab, die für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss relevant sind.

Welche Aspekte das genau sind und was Sie für Ihre Ausbilderprüfung noch alles wissen müssen, lernen Sie in einem entsprechenden Ausbilder-Vorbereitungskurs.

Die verschiedenen Vorbereitungs-Möglichkeiten und die konkreten Kosten hierfür, können Sie in diesem Beitrag nachlesen: Ausbilderschein Kosten

Fazit

Ich hoffe, dass ich Ihnen alle Fragen zur Ausbildereignungsprüfung bei der IHK zufriedenstellend beantworten konnte.

Zusammenfassend sollten Sie hierbei auf jeden Fall mitgenommen haben, dass Sie neben Ihrem beruflichen Fachwissen auch den sog. Ausbildereignungsschein benötigen.
Zu diesem Ausbildereignungsschein habe ich schon vielen Menschen verholfen und sie erfolgreich durch die Ausbilderprüfung „gebracht“.

Dabei habe ich das Rad aber nicht neu erfunden, sondern einfach an zwei Punkte angeknüpft, die die meisten Menschen bisher daran gehindert haben, ihren Ausbilderschein zu machen.

Nämlich:

  • die fehlende Zeit für wöchentliche Abendkurse und
  • die Lust, sich auf eigene Faust nach Feierabend durch dicke & zähe Wälzer zu plagen.

In meinem Online-Angebot können Sie beides umgehen und bekommen zusätzlich sogar noch eine Geld-zurück-Garantie.

Neugierig geworden? Dann lesen Sie unbedingt hier weiter und finden heraus, wie das geht.

Oder erfahren Sie hier mehr zum Angebot von Ausbilderschein24
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