Ausbildung mit 30, 40 oder 50? Darum ist es nie zu spät!

Ausbildung mit 30, 40 oder 50? Darum ist es nie zu spät!

Ausbildung mit 30 Titelbild

Wer eine Ausbildung mit 30, 40 oder gar 50 Jahren beginnt, der wird nicht selten schief angeschaut.

Schließlich gehört zur Ausbildung immer auch die begleitende Berufsschule dazu. Und dort könnte man mitunter älter als der Berufsschullehrer sein – nonchalant ausgedrückt.

Unbestritten dürfte sein, dass jemand, der eine Ausbildung mit 30 beginnt, durchaus ein Exot auf dem Ausbildungsmarkt ist. Nichtsdestotrotz ist die Rechnung sehr leicht. Das Renteneintrittsalter liegt bei 67. Jemand, der heute eine Ausbildung mit 30 startet und diese nach drei Jahren mit 33 abschließt, wird also noch länger arbeiten, als er Jahre alt ist.

Kurzum: Es ist nie zu spät dafür, sich beruflich neu zu orientieren! Und genau darum geht es in meinem heutigen Blogbeitrag, in dem ich Ihnen zeigen möchte, dass sich eine Ausbildung mit 30, 40 und sogar 50 Jahren immer noch lohnt.

Ausbildung mit 30 – in erster Linie eine Frage der Finanzen

Wer das 30. Lebensjahr erreicht hat, der ist oftmals bereits einen gewissen Standard gewohnt. Das eigene Dach über dem Kopf, das Auto in der Garage, vielleicht sogar schon Kinder, die durchs Wohnzimmer wuseln. Ein Leben, das eben auch Geld kostet.

Wer beispielsweise aus einem Job heraus noch einmal ausbricht und eine neue Aufgabe anpackt, die mit einer Ausbildung verbunden ist, der muss sich darauf einstellen, gewisse Abstriche zu machen. Es sei denn natürlich, es liegen ausreichend Reserven vor, um die drei Jahre Ausbildungszeit zu überbrücken. Schließlich verdient ein Azubi nicht gerade viel Geld.

Was viele aber nicht wissen: Auch bei einer Ausbildung mit 30 kann Bafög beantragt werden. Selbst die Berufsausbildungsbeihilfe kann unter gewissen Umständen beantragt werden. Und dann wären da noch Möglichkeiten wie Wohngeld oder auch ein Bildungskredit.

Ausbildung mit 30 - welche Branche
© olly, Fotolia.de

Ausbildung mit 30 – wie stehen die Chancen?

Wichtig ist es also, eine Perspektive zu haben. Sich drei Jahre lang als „Oldie“ durch eine Ausbildung zu quälen, währenddessen finanziellen Abstriche machen zu müssen und gemeinsam mit halb so alten Menschen in der Berufsschule die Schulbank zu drücken, muss sich schließlich auch lohnen.

Dementsprechend sollten Sie sich unbedingt im Vorneherein informieren, wie die Chancen auf eine anschließende Anstellung mit entsprechend lukrativem Vertrag stehen.

Zu den Branchen, in denen Personal händeringend gesucht wird, zählt in erster Linie Gesundheit und Pflege. So fehlt vor allem in der Altenpflege, aber auch in der Krankenpflege Fachpersonal, was daran liegt, dass eine entsprechende Umschulung eben genau mit der mitunter dreijährigen Ausbildungszeit einhergeht, vor der so viele Menschen über 30 eben zurückschrecken.

Unbegründet, denn auch bei der Ausbildung mit 30 gibt es einige Möglichkeiten der Verkürzung der Ausbildung, auf die ich in diesem Beitrag näher eingehe.

Weitere Branchen, die derzeit als zukunftsträchtig angesehen werden und in denen sich die Ausbildung mit 30, 40 oder gar 50 noch immer lohnt, sind:

  • Sozialer Bereich (bspw. Erzieher/in)
  • Gastronomie und Dienstleistung
  • Logistik
  • Bau
  • Technik

Chancen nach Ausbildung mit 30 – der Lebenslauf entscheidet

Ausbildung mit 30 - Chancen
© kite_rin, Fotolia.de

Wer nach der Ausbildung mit 30 auf dem Arbeitsmarkt sein neues Glück finden möchte, der muss allerdings auch den entsprechenden Lebenslauf mitbringen. Schließlich springen jedem Personaler, der eine Bewerbung eines Ü30ers vor sich liegen hat, der erst nach dem 30. Lebensjahr eine Ausbildung begonnen hat, zwei Fragen geradezu ins Gesicht.

1. Was hat der Bewerber vorher gemacht?
2. Warum hat er erst so spät diese Ausbildung begonnen?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf mustert der Personaler das Bewerbungsanschreiben und den Lebenslauf. Dementsprechend sollten Sie hierin auch Antworten platzieren können, um eingeladen zu werden.

Das heißt: Es sollte auf keinen Fall so aussehen, als haben Sie diese Ausbildung nur deshalb absolviert, weil es eine Notlösung war oder Ihnen nichts besseres mehr eingefallen ist. Vielmehr sollte es optimalerweise den Eindruck erwecken, als haben Sie insgeheim schon immer auf diesen Punkt hingearbeitet. Ein No-Go ist es jedenfalls, zu jammern oder zu lamentieren.

Grundsätzlich horchen Personaler meistens auf, wenn ungewöhnliche Lebensläufe eintrudeln, die vom bekannten Schema F abweichen, da eben genau diese „outside the box“-Mentalität gesucht wird. Ein Grundinteresse dürfte Ihnen also sicher entgegengebracht werden. Versuchen Sie also, es mit einer perfekten Bewerbung aufrechtzuerhalten, und streuen Sie dann die Geheimzutat für das perfekte Bewerbungsgespräch ein, sobald Sie eingeladen werden.

Auch für den Ausbilderschein ist es nie zu spät

In diesem Beitrag habe ich Ihnen gezeigt, dass eine Ausbildung mit 30, 40 oder sogar 50 sich immer noch lohnt. Ich bin außerdem auf die Branchen eingegangen, in denen die Perspektiven besonders gut aussehen, und habe Ihnen gezeigt, wie Sie mit Lebenslauf und Anschreiben zusätzliches Interesse wecken.

Ebenfalls nie zu spät ist es übrigens dafür, Ausbilder zu werden. Die Ausbilderschein Voraussetzungen sind nur in den allerseltensten Fällen eine Hürde. Die Schulbank müssen Sie zudem auch nicht zwangsläufig drücken. So gibt es zwar zwei Prüfungen, die Sie bestehen müssen, um den Ausbilderschein zu bekommen, allerdings kein verbindliches Vorbereitungs- oder Präsenzseminar. So obliegt die Prüfungsvorbereitung alleine Ihnen!

Und genau hier komme ich ins Spiel. Schließlich biete ich Ihnen einen Online-Vorbereitungskurs auf den Ausbilderschein an – und übernehme gleichzeitig noch einen Teil des Risikos für Sie. Wenn Sie es mit meinem System schließlich trotz Wiederholungsprüfung nicht schaffen, erstatte ich Ihnen die Teilnahmegebühr für meinen Online-Kurs zurück.

Sie möchten mehr Informationen zu meinem Vorbereitungskurs? Dann folgen Sie für weiterführende Informationen bitte diesem Link:

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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse!

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