Wieso ein Ausbilder Führungsqualitäten entwickeln muss

Wieso ein Ausbilder Führungsqualitäten entwickeln muss

Führungsqualitäten entwickeln ist ein Teil des Prozesses.

Kaum ein Mensch wacht eines Morgens als die geborene Führungspersönlichkeit auf.

Für die Rolle des Ausbilders in einem Unternehmen ist es jedoch  wichtig, über gewisse Führungsqualitäten zu verfügen. Denn schließlich bringt diese Position eine hohe Verantwortung gegenüber den Auszubildenden sowie gegenüber der Firma, mit sich. Diese  Aufgabe sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Der Ausbilderschein ist eine gute fachliche Grundlage für angehende Ausbilder. Auf dem Weg dorthin lernen Sie nämlich auf ganz praktische Art und Weise, junge Menschen zu leiten, anzuweisen und auf ihrem Weg zum fertig ausgelernten Facharbeiter zu begleiten.

Am Ende liegt es dennoch in Ihren Händen, Ihre persönlichen Führungsqualitäten weiterzuentwickeln und sich als hervorragender Ausbilder zu bewähren.

Wieso ein Ausbilder Führungsqualitäten entwickeln muss, was Führungsqualitäten überhaupt sind und wie Sie den Herausforderungen und Ansprüchen am besten gerecht werden, das sind die Themen dieses Blogbeitrags.

Viel Spaß beim Lesen!

Führungsqualitäten – was bedeutet das eigentlich?

Jemand, der über gute Führungsqualitäten verfügt, hat und er Regel auch einen guten Draht zu den Mitarbeitern, die ihm unterstellt sind.

Ein Ausbilder mit guten Führungsqualitäten vermittelt seinen Auszubildenden also nicht nur auf didaktisch wertvolle Art  und Weise die fachlichen Kompetenzen, die sie für ihren Beruf benötigen. Sondern hat auch ein gutes persönliches Verhältnis zu ihnen.

Er weiß  um ihre Sorgen, Ängste und Probleme Bescheid, ist ein guter Zuhörer und fördert den steten Austausch in seinem Team.

Diese positiv ausgeprägten Führungsqualitäten des Ausbilders tragen zu einem guten Arbeitsklima bei, in dem sich die Auszubildenden wertgeschätzt und verstanden fühlen.

Ihr Acker wird dadurch fruchtbar gemacht, was sie im Alltag weitaus aufnahmefähiger und lernbereiter macht.

Kurzum: Auszubildende eines Ausbilders mit gehobenen Führungsqualitäten sind in der Regel wesentlich motivierter bei der Arbeit. Und das strahlt in alle Ebenen und Bereiche hinein, die wichtig sind. So sind motivierte Azubis im Allgemeinen zufriedener und empfänglicher für konstruktive Kritik. Aber sie fallen auch durch weitaus geringere Fehlzeiten und bessere Ergebnisse in den Klausuren an der Berufsschule auf.

Ein Ausbilder muss also auch deswegen gute Führungsqualitäten entwickeln, damit im nächsten Schritt der Ausbildungsbetrieb seine kompletten Früchte tragen kann.

Führungsqualitäten entwickeln - darauf kommt es an

© Sergey Nivens, Fotolia.de

Führungsqualitäten entwickeln bedeutet auch Arbeit an sich selbst

Menschen sind ebenso kompliziert wie unterschiedlich. Wirklich perfekt ist niemand. Allerdings darf dieses nicht als Ausrede dienen, Perfektion in seinen Führungsqualitäten erst gar nicht  anzustreben.

Führungsqualitäten entwickeln bedeutet in diesem Zusammenhang also auch viel Arbeit an sich selbst. Denn die guten Führungsqualitäten beginnen nun einmal damit, sich selbst gut führen zu können.

Das heißt also: Wer selbst nicht gut mit Kritik umgeht und dazu neigt, seine Fehler lieber zu vertuschen, der wird wohl kaum als Führungspersonal eines Teams eine Gesprächsatmosphäre kreieren können, in der offen und konstruktiv mit Fehlern umgegangen werden kann.

Solche Defizite zu haben, ist dabei absolut gar keine Schande. Um gute Führungsqualitäten entwickeln zu können, müssen Sie sich aber genau diese Defizite  im ersten Schritt klar vor Augen führen – und im zweiten Schritt daran arbeiten, diese Defizite zu beheben oder konstruktiv damit umzugehen.

Als leitender Mitarbeiter in einer Führungsposition sind Sie – genauso wie als Ausbilder – ein großes Vorbild für viele andere Mitarbeiter. Man wird sich daran orientieren, wie Sie sich verhalten, und Ihr Verhalten anschließend imitieren.

Wer diesen Mechanismus logisch zu Ende denkt,  muss deshalb schnell einsehen, dass er von den Azubis, bzw. Mitarbeitern letztlich eben nur das verlangen kann, was er als Führungsperson auch selbst vorlebt.

Das fängt bei dem Umgang mit internen Problemen an, erstreckt sich über die alltägliche Kommunikation und Gesprächsatmosphäre und endet schließlich bei der Kundenfreundlichkeit.

Sie wollen später einmal zuvorkommende Azubis haben, bei denen der Kunde König ist? Dann sind das Werte, die Sie als Ausbilder, bzw. jeder einzelne Mitarbeiter in einer Führungsposition proaktiv vorleben muss.

Wieso Ausbilder Führungsqualitäten entwickeln sollten

Als Ausbilder nehmen Sie eine Schlüsselfunktion in Ihrem Unternehmen ein.

Sie sind die Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und den Auszubildenden.
Damit sind Sie auch Ansprechpartner Nummer eins für die Personalabteilung, wenn es darum geht, ob ein Auszubildender später vielleicht mal übernommen werden könnte. Aber auch Ansprechpartner Nummer eins für die Azubis – egal, um welches Anliegen es sich auch handeln mag.

Zu guten Führungsqualitäten gehört auch eine gute Einschätzung des eigenen Aufgabenfeldes. 

Theoretisch ist ein Ausbilder ja nicht für die Beratung privater Probleme seiner Auszubildenden zuständig. Wenn die Arbeit allerdings darunter leidet, kann es durchaus sinnvoll sein, sich auch dem Liebeskummer eines Auszubildenden zu widmen.

Gute Führungsqualitäten – das ist also auch der gesunde Spagat zwischen einem freundschaftlich-jovialen Umgang und einer professionell-distanzierten Beziehung.

Schließlich muss der Ausbilder als Führungsperson seinen Azubis auch in jungen Jahren schon vorleben, dass es noch etwas anderes als Arbeit gibt und dass Aspekte wie die „Work-Life-Balance“ nicht erst auf der Agenda landen sollten, wenn der Burnout schon da ist.

Und – Last, but not least, muss ein guter Ausbilder auch die Entwicklung seines Teams fördern. Und eine Entwicklung kann nur dann stattfinden, wenn die Azubis ausreichend Raum haben, um sich auszuprobieren.

Wie sagt man so schön? Aus einem Fehler lernt man mehr als aus hundert Büchern. Dazu muss aber auch eine solch vertraute Atmosphäre vorherrschen, dass die jungen Menschen nicht in einem ängstlichen Umfeld leben, in dem jeder Fehler gnadenlos abgestraft wird, sondern in dem akzeptiert wird, dass Fehler nun einmal dazugehörigen – solange man aus ihnen lernt.

Fazit

In diesem Beitrag habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie hervorragende Führungsqualitäten entwickeln und vor allem auch, warum Sie Führungsqualitäten entwickeln sollten – erst recht als Ausbilder.

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