5 Gründe, warum jede Versicherungsagentur ausbilden sollte

5 Gründe, warum jede Versicherungsagentur ausbilden sollte

In der Versicherungsbranche hat man es nicht leicht.

Das Geld der Menschen sitzt einfach nicht mehr so locker. Zusätzlich hat auch das Internet den Markt zunehmend kaputt gemacht. Vergleichsplattformen drücken die Preise immer weiter in den Keller und Kunden neigen dazu, dem günstigsten Anbieter den Zuschlag zu geben, anstatt sich über effiziente Leistungen gründlich zu informieren.

Die Fülle an mehr oder weniger wertvollen Informationen für die Verbraucher hat außerdem Skepsis gegenüber Versicherungsmaklern und -vertretern geschürt. Dabei haben Versicherungskaufleute in unserer schnelllebigen Zeit mehr zu tun denn je.

In diesem Blogartikel möchte ich Ihnen die 5 wichtigsten Gründe nennen, warum nicht nur jede Versicherungsagentur ausbilden sollte, sondern wie jeder, der in der Branche tätig ist, davon profitieren kann.

(1) Auszubildende machen Ihnen das Leben leichter

Es mag im ersten Moment wie ein schlechter Scherz klingen, aber es stimmt tatsächlich.

Egal, ob Sie als Handelsvertreter Versicherungen vermitteln und dabei von Provisionen leben, ob Sie als Kaufmann für eine bestimmte Gesellschaft oder Agentur arbeiten und die Angebote an Versicherungsnehmer weitertragen, oder ob Sie fest angestellt in irgendeiner Form in einer Versicherung direkt arbeiten: viele Arbeiten in dieser Branche sind nun einmal pure Wiederholung.

Wer den Aufbau einer Kundenbeziehung besonders schätzt, dem geht vielleicht die lästige Schreibtischarbeit gegen den Strich, und wer gerne Schadensberichte bearbeitet oder buchhalterisch tätig ist, der ist sicher froh, wenn die Akquise jemand anderes übernimmt.

Die Lösung: Ein Auszubildender!

Diesen können Sie überall dort einsetzen, wo Sie Hilfe brauchen. Und vor allem, weil ein Großteil der täglichen Arbeiten repetitiv ist, reicht oft schon eine kurze Einarbeitungszeit völlig aus.

(2) Ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

Darum sollte eine Versicherungsagentur ausbilden © seen, Fotolia

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Nehmen wir an, Sie leben von der sogenannten Courtage, also der Provision, die Sie bei erfolgreichen Vertragsabschlüssen von der Versicherung, für die Sie arbeiten, erhalten.

Wahrscheinlich werden Sie weit mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und dabei nicht selten mehrere aufeinanderfolgende Tage haben, an denen Ihnen einfach kein Abschluss gelingt.

Darüber hinaus bleibt auch noch die Buchhaltung liegen, diverse Sachbearbeitungen werden in den Feierabend verlagert und für die Pflege der Beziehungen zu den Bestandskunden lässt sich kaum noch Zeit finden.

Nun ist es natürlich richtig, dass Sie zunächst einmal Geld in die Hand nehmen müssen, um überhaupt ausbilden zu dürfen (dazu später mehr), und dass auch der Auszubildende ein monatliches Gehalt kostet. Bereits hier kann es sich für Sie aber schon ganz erheblich lohnen, denn für Ihr Geld bekommen Sie immerhin einen – nach und nach immer mehr in Ihren Betrieb hineinwachsenden – vollwertigen Mitarbeiter.

Dieser muss dabei gar keine Abschlüsse erzielen, um sich zu „rechnen“. Ob dieser Ihnen nämlich beim Papierkram zur Hand geht oder Ihre Stammkundschaft bei Laune hält, ist völlig egal.

Viel wichtiger ist, dass Sie den Kopf für das Wesentliche frei haben. Denn wenn Sie von alltäglichen Dingen, die Sie ausbremsen, nicht mehr abgelenkt werden, wird der daraus resultierende Erfolg beträchtlich sein.

(3) In die Zukunft investieren

Wenn Sie in Ihrem eigenen Betrieb (oder als Angestellter in einem Unternehmen) sowieso neues Personal brauchen, dann gibt es wohl kaum eine bessere Möglichkeit für Sie, in Ihre Zukunft zu investieren.

Auszubildende, die drei Jahre mit Ihnen verbracht haben, kennen alle Abläufe bis ins kleinste Detail, sind darüber hinaus qualifiziert für den Job (wie Sie ja bestens aus eigener Hand wissen), und benötigen später keinerlei Einarbeitungszeit mehr.

Wenn Sie also schon am Anfang Geld in die Hand nehmen, verringern Sie das Risiko massiv, eine offene Stelle fehlzubesetzen. Statistisch gesehen sparen Sie darüber hinaus noch beim Gehalt – denn Berufseinsteiger verdienen erwiesenermaßen weniger, wenn Sie von Ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen worden sind, als wenn Sie sich zu einem anderen Unternehmen orientieren.

(4) Gut fürs Image

Auch wenn dieser Punkt nicht unbedingt die Hauptmotivation sein sollte, ist das dennoch ein positiver Nebeneffekt.

Als Ausbildungsbetrieb genießen Sie nämlich nicht nur gesellschaftlich gesehen einen guten Ruf. Denn gerade im Versicherungswesen, wo manche Menschen Ihnen besonders skeptisch begegnen, kann diese Verantwortung für einen echten Vertrauensvorschuss sorgen.

Ganz getreu nach dem Motto: Wer das Recht erlangt hat, junge Menschen ausbilden und formen zu dürfen, der muss logischerweise auch seriös und integer sein.

(5) Fördermittel und Töpfe ausschöpfen

Bund und Länder sind sehr daran interessiert, stetig neue Ausbildungsplätze zu schaffen.

Aus diesem Grund sind Unternehmen, die sich dieser Verantwortung stellen möchten, ausgesprochen gerne gesehen. Es lassen sich hier zwar keine Verallgemeinerungen ziehen, aber hier und da ist es durchaus möglich, staatliche Fördermittel zu erhalten oder Zuschüsse aus bestimmten Töpfen bekommen zu können.

Auch dies sollte natürlich nicht Ihr vorrangiger Antriebsmotor sein, gerade aber für kleine Unternehmen können finanzielle Hilfsmittel hier durchaus den Ausschlag geben.

Warum also nicht darüber informieren?

„Das ist ja alles schön und gut, aber …“

Glauben Sie mir, ich kenne so gut wie jedes Contra-Argument, das Ihnen jetzt auf der Zunge liegen wird. Ob Ihr Hauptargument nun mit Zeit oder Geld zu tun hat – es läuft am Ende immer auf den folgenden Punkt zu: Sie denken, dass Sie den Aufwand, der betrieben werden muss, um später mal ausbilden zu dürfen, nicht stemmen können.

Lassen Sie mich Ihnen hier inbrünstig und aus voller Überzeugung sagen: Doch, das können Sie!

Wie genau, möchte ich Ihnen nun in einem kurzen Überblick aufzeigen.

Schön und gut - Gründe, warum Versicherungsagentur ausbilden sollte © kantver, Fotolia

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Als Versicherungsagentur ausbilden: Wie man zum Ausbildungsbetrieb wird

Im Endeffekt lässt sich der Prozess auf zwei ganz simple Elemente herunterbrechen:

  1. Sie müssen in dem Beruf, in dem Sie ausbilden möchten, fachliche Qualifikation nachweisen können.
  2. Sie müssen den Ausbilderschein (AdA-Schein) machen.

Punkt 1 lässt sich normalerweise durch ein Abschlusszeugnis oder Ihre Berufserfahrung in Windeseile abhaken.
Punkt 2 hingegen gestaltet sich etwas komplizierter. Aber auch nur auf den ersten Blick.

Wie man einen Ausbilderschein bekommt

Um den sog. „Ausbilderschein“ zu bekommen, müssen Sie eine Ausbildereignungsprüfung bestehen. Diese legen Sie bei der für Sie zuständigen IHK oder HWK ab. Wenn Sie diese Prüfung bestanden haben, erhalten Sie Ihren persönlichen Ausbilderschein, mit welchem Sie (im Zusammenhang mit Ihrer nachgewiesenen Fach-Qualifikation) nun offiziell ausbilden dürfen.

„So einfach ist das?“

Ja.

Tatsächlich ist es so einfach. Zumindest, was die Prozedur anbelangt.

Natürlich ist die Prüfung so aufgebaut, dass man sich intensiv darauf vorbereiten muss. Die IHKs oder HWKs bieten in der Regel hierfür auch entsprechende Vorbereitungskurse an.

Solche Präsenzkurse fressen allerdings viel Zeit, Geld und Nerven.

Aber nicht nur das. Mit einem Präsenzkurs vor Ort, würde es auch zu einem entsprechenden Betriebsausfall kommen, den sich die meisten Unternehmen logischerweise nicht leisten können.

Wollen Sie wissen, wie Sie diese Nachteile einfach umgehen können? Dann sollten Sie jetzt schnell weiterlesen!

Sich im Internet auf den Ausbilderschein vorbereiten

Mit Ausbilderschein24 haben Sie die Möglichkeit, sich flexibel und online per Videos auf diese Ausbilderprüfung vorzubereiten.

In diesem Kurs erhalten Sie alle relevanten Lerninhalte in digitaler Form und können sich so nach Feierabend – und vor allem von zu Hause aus – locker und leicht verständlich aufbereitete Lernvideos anschauen, anstatt sich durch dicke Lehrbücher quälen zu müssen.

Außerdem können Sie das Lerntempo hierbei selbst bestimmen, und machen trotzdem Fortschritte, die Sie jederzeit mit der integrierten Lernerfolgskontrolle auf den Prüfstand stellen können.

Bei einem unschlagbaren Preis- /Leistungsverhältnis verschwindet neben der zeitlichen Komponente übrigens auch ganz schnell das finanzielle Contra-Argument.

Fazit

Ich hoffe, Sie haben sich in diesem Artikel nicht nur davon überzeugen lassen, wieso es Ihnen im Endeffekt nur Vorteile bietet, auszubilden, sondern auch noch gelernt, dass die häufigsten Contra-Argumente „keine Zeit“ oder „kein Geld“ als Ausrede nicht zählen – wenn Sie sich für die effiziente Methode von Ausbilderschein24 entscheiden.

Weil ich Ihre kostbare Zeit mit diesem Artikel natürlich nicht vergeuden wollte, habe ich den Weg zum Ausbilderschein hier sehr komprimiert dargestellt. Warum auch etwas verkomplizieren, was doch eigentlich ganz leicht ist?

Dennoch biete ich in diesem Blog auch zahlreiche weiterführende Artikel an, die ich Ihnen abschließend noch ans Herz legen möchte.

In diesem Artikel erfahren Sie zum Beispiel, alles über alternative Wege zum Ausbilderschein und werden hier durch den Wirrwarr der Begriffe rund um den Ausbilderschein geführt, falls Sie bei den Begriffen AEVO, AdA und Co. bisher nur Bahnhof verstanden haben sollten.

Außerdem freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme, falls noch irgendwelche Fragen offen geblieben sein sollten.

Und jetzt meine abschließende Frage an Sie:

Wann fangen Sie an, auszubilden?

Ich freue mich über Ihr Kommentar!

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