6 Tricks, um die Attraktivität Ihres Betriebs zu steigern - Gute Ausbildung

6 Tricks, um die Attraktivität Ihres Betriebs zu steigern

Maximale Attraktivität, 5 Sterne Ausbildung © Jakub Jirsák, Fotolia

© Jakub Jirsák, Fotolia

Der erste Schritt war leicht. Sie haben die zahlreichen Vorteile erkannt und sind ein Ausbildungsbetrieb geworden.

Herzlichen Glückwunsch hierzu.

Sie bieten also eine betriebliche Ausbildung an und suchen die passenden Azubis. Geburtenschwache Jahrgänge, sinkende Schülerzahlen und der Fachkräftemangel sorgen aber nun dafür, dass sich der Wettbewerb um qualifizierte Bewerber immer mehr verschärft. Während sich früher nämlich noch die Unternehmen für den besten Bewerber entscheiden konnten, können sich heute die Bewerber für das beste Unternehmen entscheiden.

Vor allem die Attraktivität und auch das Image Ihres Betriebs spielt deswegen eine immer größer werdende Rolle.

In diesem Artikel erfahren Sie deshalb die 6 Tricks, wie Sie Ihr Unternehmen für Bewerber interessanter machen können.

Trick #1: Zeigen Sie Interesse an Ihren Mitarbeitern

Was sich völlig banal anhört, ist dennoch einer der wichtigsten Tipps, die ich Ihnen geben kann.

Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter nur als eine Art „Vieh“, bzw. etwas harmloser ausgedrückt als Personal oder Human Ressource betrachten, verschenken hier nämlich sehr viel Potenzial.
Das heißt nicht unbedingt, dass Sie nach Feierabend mit Ihren Mitarbeitern zusammen ein Bier trinken gehen oder private Themen mit Ihnen besprechen müssen.

Vielmehr sollten Sie Interesse an den Fähigkeiten der Mitarbeiter zeigen. Lernen Sie die Stärken und Schwächen der Personen kennen. Helfen Sie aktiv mit, evtl. Schwachstellen auszumerzen, und stellen Sie die Stärken ruhig auch heraus.

Wertschätzung führt zu mehr Zufriedenheit und dadurch zu mehr Motivation und mehr Produktivität.

Ein Außenstehender wird schnell erkennen, ob Ihre Mitarbeiter wirklich Spaß an der Arbeit haben – und das wirkt sich letztendlich auch auf die Attraktivität Ihres Betriebs aus.

Trick #2: Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter

Sehen Sie Ihre Angestellten als das, was sie sind: Lernfähige Menschen, die im Leben vorankommen wollen.

Jeder von uns hat wahrscheinlich diesen einen Freund oder Bekannten, der längst die Flinte ins Korn geworfen hat. Das muss allerdings nicht zwangsläufig seinem grundsätzlichen Naturell entsprechen.

Viel wahrscheinlicher ist es, dass er viel zu lange in einem Betrieb war, in dem er weder gefördert noch gefordert worden ist, wodurch sich irgendwann eine „mir egal“-Haltung eingestellt hat.

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“ – Benjamin Franklin

Nehmen Sie sich dieses Zitat zu Herzen! Haben Sie Interesse daran, Ihre Mitarbeiter auf Fort- und Weiterbildungen zu schicken und ihre Karrieren zu „pushen“. Natürlich wird nicht jeder Angestellte bis zur Rente bei Ihnen bleiben, aber in einen Wissenszuwachs Ihrer Mitarbeiter zu investieren, wird auch Ihre Firma wachsen und gedeihen lassen. Darüber hinaus steigt damit von ganz allein die Attraktivität.

Wo man nämlich mit Eigeninitiative und steter Arbeit an sich selbst weiter vorankommen und aufsteigen kann, da will jede engagierte Nachwuchskraft gerne arbeiten.

Trick #3: Steuern Sie Ihre Außenwirkung

Die Attraktivität Ihres Unternehmens können Sie in Bewerbungsgesprächen kommunizieren, indem Sie auf Fortbildungsmaßnahmen und Entwicklungschancen des Bewerbers bei Ihnen verweisen.

Das Problem daran ist aber, dass der Bewerber Ihnen weniger Glauben schenken wird, als den Statements und Meinungen aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter. Eine solche Außenwirkung lässt sich allerdings steuern.

Schon heute gibt es beispielsweise über Imagefilme die Möglichkeit, Außenstehenden Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren. Manche Unternehmen betreiben darüber hinaus Mitarbeiterblogs, in denen die Angestellten über die verschiedensten Themen schreiben.

Die Liste der Möglichkeiten ist lang. Seien Sie kreativ und offen. Versuchen Sie, ein gutes Image aufzubauen und zu pflegen.

Trick #4: Nehmen Sie Bewertungsportale ernst

Im vorigen Punkt habe ich bereits erwähnt, dass potenzielle Mitarbeiter mehr Vertrauen in die Meinungen von fremden Menschen legen, als in das, was Sie auf Ihrer Webseite stehen haben oder im Bewerbungsgespräch sagen. Sehr erfolgreich sind deshalb sogenannte Bewertungsportale.

Wir finden Sie für die Urlaubsbuchung, wenn wir ein Auto kaufen wollen oder auch für bestimmte Dienstleistungen.

Beispielsweise auf Kununu.de gibt es allerdings auch ein Bewertungsportal, auf dem ehemalige und aktive Mitarbeiter Ihr Unternehmen bewerten können – und das Ganze vollkommen anonym. Gibt es nun bei Ihnen besonders viele unzufriedene Angestellte, so ist die Chance nicht gerade gering, dass Ihre Attraktivität unter negativen Bewertungen in solchen Portalen erheblich leidet. Steuern Sie dem also entgegen!

Das heißt aber nicht, dass Sie „positive Fake-Bewertungen“ beauftragen sollten – bitte machen Sie das bloß nicht! Kommt das raus, ist der Shitstorm schon vorprogrammiert. Davon mal abgesehen ist es mitunter strafbar.

Sorgen Sie vielmehr dafür, dass die Mitarbeiter gemäß der ersten beiden Punkte zufrieden sind. Verlässt ein Angestellter Ihren Betrieb, so möchte dieser abschließend ja auch ein gutes Arbeitszeugnis haben.

Diesen zu bitten, sich die Zeit zu nehmen, auch Ihnen ein „Zeugnis“ auf einer solchen Plattform zu hinterlassen, das womöglich Ansporn für neue Bewerber sein könnte, ist sicherlich nicht zu viel verlangt.

Zwei Männer besprechen die Rahmenbedingung einer Ausbildung © pressmaster, Fotolia

© pressmaster, Fotolia

Trick #5: Sorgen Sie für perfekte Ausbildungsmöglichkeiten

Nur wer gute Ausbilder hat, der wird auch aus guten Auszubildenden die nötigen Fachkräfte von morgen machen können.

So ist es immer noch eine der besten und kostengünstigsten Möglichkeiten, die Sie haben, wichtige Stellen mit selbst ausgebildeten Nachwuchskräften zu besetzen. Genau mit diesem Thema beschäftige ich mich übrigens regelmäßig in diesem Blog. Bitte schauen Sie sich doch die folgenden Artikel an, um mehr darüber zu lernen…

was ein guter Ausbilder überhaupt ist,
wie unser Ausbildungssystem in Deutschland eigentlich funktioniert,
wie Sie die Basis für eine gute Ausbildung schaffen,
was Sie über die Ausbildereignungsprüfung (IHK), ohne die nicht ausgebildet werden darf, wissen müssen,
welche Möglichkeiten zur Vorbereitung auf die Prüfung es gibt,
und wie Sie die Prüfung letzten Endes garantiert bestehen.

„Wer sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentiert, hat bessere Chancen, auch bei rückläufigen Schulabgängerzahlen Fachkräfte durch eigene Ausbildung zu gewinnen – und zu halten.“ (Zitat: Carsten Taudt – Leiter des Geschäftsbereiches „Bildung“ bei der IHK Nord Westfalen)

Trick #6: Machen Sie den großen Test: „Wie attraktiv ist mein Betrieb für Bewerber & Azubis?“

Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage, haben die niedersächsischen Industrie- und Handelskammern eine Umfrage unter mehr als 1.600 Jugendlichen gestartet. Das Ergebnis war die Entwicklung eines Online-Ausbildungschecks, der die Stärken, Schwächen und den Handlungsbedarf eines Ausbildungsbetriebes aufdeckt.

Zusätzlich liefert dieser Test auch konkrete Vorschläge dazu, was der Ausbildungsbetrieb tun kann, um für Bewerber und potentielle Auszubildende attraktiver zu werden.

In diesem Test geht es vor allem um Fragen nach Ausbildungsalltag, Arbeitszeiten, Betriebsklima, Lernangebote, Medienpräsenz oder Image.
Aber auch um Fragen, wie z.B.:

Wie gut sind die Aufstiegschancen im Betrieb nach der Ausbildung?

Oder:
Wie qualifiziert ist das Ausbilderpersonal?

Machen Sie JETZT den Test für Ihr Unternehmen und verbessern Sie dadurch Ihre Wettbewerbschancen um die knappen Talente auf dem freien Arbeitsmarkt.

Auf folgender Seite können Sie diesen Online-Ausbildungscheck durchführen:

http://www.ausbildung-check-ihk.de

Fazit

Ich hoffe, dass Sie diese 6 Tricks anwenden, um die Attraktivität Ihres Unternehmens zu steigern.

Ausbildungsbetrieb zu werden, ist hierfür der erste Schritt, bei dem ich Ihnen nicht nur in diesem Blog, sondern gerne auch im persönlichen Gespräch mit Rat und Tat zur Seite stehe. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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