Prüfungsfragen AdA Schein - Darauf müssen Sie sich einstellen!

Die Ausbildereignungsprüfung – auf diese Prüfungsfragen müssen Sie sich einstellen

Um den AdA Schein zu bekommen, müssen Sie die Ausbildereignungsprüfung bestehen. „So weit, so gut“, werden Sie sich denken. „Doch wo kann ich mir einen Überblick über die Prüfungsfragen verschaffen?“

Ganz einfach: hier bei mir auf den Webseiten von Ausbilderschein24. 🙂

In diesem Blogbeitrag gibt es deshalb zwei Beispiele für Prüfungsfragen. Der AdA Schein beinhaltet allerdings mehr als bloß die schriftliche Prüfung. Dazu gehört im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung auch noch ein praktischer Teil, die sogenannte Unterweisung. Auch muss zum Erwerb des AdA Scheins fachliches Know-how nachgewiesen werden. Aber der Reihe nach! Alle Informationen, die Sie in diesem Zusammenhang brauchen, finden Sie in diesem Beitrag. Bleiben wider Erwarten noch Fragen offen, dann freue ich mich auf Ihre persönliche Kontaktaufnahme. 🙂

Prüfungsfragen, AdA Schein und alles, was Sie wissen müssen

Bevor wir uns ans Eingemachte wagen noch ein paar wichtige Informationen vorab. In Deutschland gibt es gewisse Regeln, an die wir uns halten müssen, wenn wir Ausbilden wollen. Zeiten, in denen sich jeder Selbstständige mit Mitarbeitern Ausbilder nennen durfte, sind seit inzwischen mehr als sieben Jahren vorbei. So hat im Jahr 2009 nämlich mit der Wiedereinführung der AEVO (Ausbildereignungsverordnung) eine neue Zeitrechnung in Sachen Ausbildung begonnen.

Dass es sich hierbei nicht um unnötige Bürokratie handelt, beweist unter anderem die Tatsache, dass die Qualität der Ausbildungen in Deutschland erheblich gestiegen ist. Hiermit beschäftige ich mich übrigens ausführlicher an anderen Stellen in meinem Blog. In diesem Artikel behandle ich das Ausbildungssystem in Deutschland. Hier wiederum finden Sie zahlreiche Argumente, weshalb auch Ausbilder erst ausgebildet werden müssen.

Denn genau das ist das Ziel des AdA Scheins. Zu gewährleisten, dass die späteren Ausbilder wissen, wovon sie sprechen. Aus diesem Grund ist neben der Prüfung, in der es vorrangig um den formalen Aufbau und die Rahmenbedingungen einer Ausbildung geht, auch fachliches Know-how gefragt. Dieses lässt sich auf drei gängigen Wegen nachweisen:

  • 1) Sie haben die Ausbildung damals selbst durchlaufen
  • 2) Sie haben in Ihrer Branche ein abgeschlossenes Studium oder einen vergleichbaren (Fach-)Hochschulabschlus vorzuweisen
  • 3) Sie verfügen über jahrelange Berufserfahrung, die Sie eindeutig als Fachmann auf Ihrem Gebiet kennzeichnet

Aus dem dritten Punkt lässt sich also ableiten, dass Sie selbst als ungelernte Arbeitskraft durch den Faktor Zeit (Erfahrung) Ihr Fachwissen nachweisen können.

Neben dieser fachlichen Eignung muss außerdem eine persönliche Eignung zum Ausbilder vorliegen. Diese ist aber logischerweise nur sehr schwer nachzuweisen. Aus diesem Grund sind die offiziellen Beschränkungen rein formaler Natur. Wer beispielsweise eine Vorstrafe wegen Verbreitung von jugendgefährdenden Schriften hat, der fällt für die Arbeit als Ausbilder für junge Menschen aber natürlich schnell durchs Raster.

Von solchen eigentlich logischen Ausschlusskriterien einmal abgesehen, ist jeder zum Ausbilder geeignet, der sich dazu berufen fühlt. In diesem lesenswerten Blogbeitrag gehe ich übrigens exakt dieser brennenden Frage nach: „Bin ich zum Ausbilder geeignet?“

Die Ausbildereignungsprüfung – Aufbau und Formalitäten

Ich habe schon kurz angesprochen, dass neben der schriftlichen Prüfung auch ein praktischer Teil zu absolvieren ist. Dieser hört auf den verwirrenden Namen „Unterweisung“. Geprüft werden soll, ob Sie handwerklich und menschlich in der Lage dazu sind, Ihre Auszubildenden anzuleiten und in praktische Umsetzungen von branchenspezifischen Arbeiten einweisen zu können. Weil auch das sehr abstrakt klingt, wird hierfür ein kleines Rollenspiel in der praktischen Prüfung gespielt, bei dem Sie zeigen müssen, dass Sie gelernte Theorien auch praxisorientiert umsetzen können. Für mehr Informationen über diesen Prüfungsteil möchte ich Sie gerne auf diesen Blogartikel verweisen: So gelingt die Unterweisung in der Ausbildereignungsprüfung.

Nun aber zum schriftlichen Teil der Prüfung. Hier erwartet Sie nämlich eine Klausur im Multiple-Choice-System. Die Fragen stammen aus insgesamt vier Handlungsfeldern (HF), über die Sie sich im Rahmen Ihrer Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung ausreichend theoretisches Wissen angearbeitet haben müssen. In der Regel können 100 Punkte erreicht werden. Zum Bestehen reicht die Hälfte (also 50 Punkte), sprich die Schulnote 4 (ausreichend). Die vier Handlungsfelder, aus denen abgefragt wird, reichen von allgemeinen Ausbildungsvoraussetzungen über die Vorbereitung und Durchführung einer Ausbildung bis hin zum Abschluss der Ausbildung. Aus zwei dieser Handlungsfelder habe ich Ihnen übrigens bereits in diesem Blogbeitrag praktische Beispiele gezeigt. Im folgenden Abschnitt finden Sie auch für die anderen Handlungsfelder Prüfungsfragen.

Prüfungsfragen AdA Schein

Handlungsfeld 2 Beispiel

Das zweite Handlungsfeld der AdA Schein Prüfung befasst sich mit der Vorbereitung einer Ausbildung. Hierzu gehört unter anderem auch Ihre Mitwirkung bei der Einstellung der Auszubildenden. Werden wir aber endlich konkret! Genau so könnte eine typische Prüfungsfrage aus dem Handlungsfeld 2 aussehen:

Nach § 8 BBiG gibt es Gründe die bereits beim Abschluss des Ausbildungsvertrages zu einer Verkürzung der Ausbildungsdauer führen können. Welche sind es?
(2 richtige Antworten)

  • a) Der Klassenlehrer einer allgemeinbildenden Schule empfiehlt eine Verkürzung.
  • b) Wenn eine einschlägige berufliche Grundbildung im Berufsfeld nachgewiesen wird.
  • c) Eine bereits zurückgelegte Ausbildungszeit kann ganz oder teilweise als Verkürzungsgrund berücksichtigt werden, wenn eine Fortsetzung der Berufsausbildung in demselben Beruf erfolgt.
  • d) Wenn eine baldige Verlagerung eines Betriebsteils bevorsteht und somit von Seiten des Ausbildungsbetriebs die Notwendigkeit einer Verkürzung besteht.

Gleich bei dieser Frage nach einem bestimmten Paragrafen aus dem Berufsbildungsgesetz (BbiG) wird eines deutlich: Mit gesundem Menschenverstand alleine sind die Prüfungsfragen nicht zu beantworten. Erst Recht, da hier zwei Antworten richtig sind und alle vier Antworten im Bereich des Möglichen liegen könnten. Mit diesem Beispiel möchte ich Ihnen also zeigen, dass Sie sich mitunter auch trockene Inhalte, wie Gesetze und Vorschriften, reinpauken müssen, um zu bestehen. Weil mir persönlich diese Art zu lernen widerstrebt, habe ich mich dazu entschlossen, ein multimediales Konzept zum einfachen Lernen zu entwickeln. Erfahren Sie deshalb in diesem Blogbeitrag mehr darüber, was Video mit der Ausbilderprüfung zu tun hat.

Nebenbei bemerkt: Die richtigen Antworten auf die eben gestellte Frage sind b) und c).

Handlungsfeld 4 Beispiel

Das vierte und letzte Handlungsfeld beschäftigt sich damit, wie eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wird. Am Ende bereiten Sie Ihre Schützlinge schließlich nicht nur auf die Abschlussprüfung an Berufsschule und IHK vor, sondern auch für’s Leben. Theoretisches Wissen über diesen wichtigen Schritt ist deshalb umso wichtiger. Hier eine typische Prüfungsfrage aus dem HF 4:

Heino Möller hat seine Abschlussprüfung mit gut bestanden und wünscht nun ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Julia Berber hat Ihre Ausbildung zusammen mit Heino abgeschlossen, möchte aber nur ein einfaches Arbeitszeugnisses ausgestellt haben. Wie sollten Sie handeln?
(nur eine richtige Antwort)

  • a) Um Zeit zu sparen stellen Sie beiden Auszubildenden nur ein einfaches Zeugnis aus. Gesetzlich sind Sie nicht zu mehr verpflichtet.
  • b) Um nur eine Art von Zeugnis ausstellen zu müssen, sollen Heino und Julia sich auf eine Variante einigen.
  • c) Sie stellen Heino und Julia nur das einfache Zeugnis aus. Das qualifizierte Zeugnis muss von der Berufsschule erstellt werden.
  • d) Sie entsprechen den Wünschen der Auszubildenden und stellen die Zeugnisse wie gewünscht aus.

Auch eine solche Lernfrage zeigt, ob Sie einerseits gut vorbereitet sind und andererseits die offiziellen Vorgaben kennen. Auf diese Weise sparen Sie sich im späteren Leben als Ausbilder nämlich viele unnötige Probleme, die aus Fehlverhalten resultieren könnten. Wer nicht vorbereitet ist, der wird bei dieser Frage schnell ins Schleudern geraten. Der Verdacht drängt sich nämlich auf, dass das qualifizierende Zeugnis entweder von der Berufsschule kommt (Antwort c) oder Sie gesetzlich nur zu einem einfachen Zeugnis verpflichtet sind (Antwort a).

Nun kann ich Ihnen hier schon sagen: Keine der beiden Antworten ist richtig. Mag vielleicht die angestrebte Einigung der Azubis (Antwort b) recht diplomatisch klingen, so ist jedoch danach gefragt worden, wie sie handeln sollten. Im Konjunktiv schwebt also mit, dass es keinen offiziell vorgeschriebenen Weg gibt. Wohl aber, dass es Handlungsempfehlungen gibt, die man beherzigen sollte. Und als zukünftiger Ausbilder zielt man darauf ab, dass Sie diese Empfehlungen nicht nur kennen, sondern auch verstehen und dadurch verinnerlichen.

Sind Sie inzwischen darauf gekommen? Antwort d ist hier richtig.

Zu schwierige Prüfungsfragen? AdA Schein leicht gemacht!

Zunächst einmal brauchen Sie sich nicht weiter sorgen, falls Sie bei den beiden Beispielen daneben lagen. Noch ist bekanntlich kein Meister vom Himmel gefallen und Übung ist das ganze Leben, wie es so schön heißt.

Erfreulicherweise gibt es nämlich eine Möglichkeit, wie man sich den teilweise kniffligen Fragen der schriftlichen AdA Schein Prüfung stellt. Auf dieses Erfolgskonzept weise ich Sie in diesem Blogbeitrag hin: Wie Sie die schriftliche Prüfung problemlos meistern.

Ich habe es schon mehrfach angedeutet. Es kommt auf die Vorbereitung an. Dabei gilt es, für Ihre Bedürfnisse die beste Methode zu finden. Genau aus diesem Grund habe ich Ihnen in diesem Artikel ganz wertneutral die gängigsten 5 Möglichkeiten, sich auf die Prüfung vorzubereiten, mitsamt der damit verbundenen Kosten sowie Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Sie werden es dabei außerdem schon herausgehört haben. Bei Ausbilderschein24 biete auch ich persönlich Ihnen einen Weg zum Ausbilderschein an. Er hat sich insofern bewährt, als dass er ausgesprochen flexibel, unschlagbar günstig und vor allem zeitsparend und effizient ist. Nebenbei bemerkt gebe ich ihnen noch eine Geld-zurück-Garantie. Warum? Weil bisher jeder meiner Teilnehmer die schriftliche Prüfung auch bestanden hat. Sollten also ausgerechnet Sie der Allererste sein, der es nicht mit mir schafft, so erhalten Sie Ihr Geld postwendend zurück.

Wenn Sie an näheren Informationen zu meinem Angebot interessiert sind, dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme!

Ja, ich möchte den Ausbilderkurs machen!
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