6 wichtige Tipps für Ausbilder und Betriebe | Ausbilderschein24.de

6 wichtige Tipps für Ausbilder und Betriebe

In meinem heutigen Blogbeitrag habe ich 6 wichtige Tipps für Ausbilder und Betriebe gesammelt.

Denn leider ist es dieser Tage so, dass jeder vierte Azubi in Deutschland seine Ausbildung abbricht. Oftmals aus Gründen, die zu verhindern gewesen wären. Umso wichtiger also, dass der Ausbilder, bzw. der Betrieb, mit offenen Augen und Ohren vorgeht. Im Nachhinein fällt es einem oft wie Schuppen von den Augen. Bei einer genaueren Betrachtung hat sich die Kündigung des Azubis über eine lange Strecke angebahnt. Am Ende reicht eine Lappalie, um das Fass zum Überlaufen zu bringen.

Die 6 wichtigen Tipps für Ausbilder, die Sie in diesem Beitrag finden, sollen Ihnen helfen. Keiner davon erfordert Maßnahmen, die nicht realisierbar wären. Oft ist es mit Kleinigkeiten getan. Aber eben jene Kleinigkeiten sind es nun einmal, die am Ende den Unterschied machen können.

6 Tipps für Ausbilder, die Sie unbedingt umsetzen sollten

Ehe ich ganz konkret werde, vielleicht noch ein paar ganz allgemeine Punkte. Absolute No-Gos sind es, den Azubi anzubrüllen, vor versammelter Mannschaft runterzuputzen oder anderweitig zu demütigen.

Warum ich so etwas Selbstverständliches voranstellen muss? Weil es in der Ausbildungssituation in Deutschland noch zu oft vorkommt. Leider.

Umso weniger müssen sich solche offenkundig ungeeigneten Ausbilder aber über Kündigungen ihrer Azubis und Mangel an Interessenten wundern. Im digitalen Zeitalter findet schließlich auch im Internet mit Bewertungsportalen von Unternehmen ein großer Austausch statt. Wer umgekehrt allerdings schon mal über die gewisse Grundeignung verfügt und normal mit seinen Mitmenschen umzugehen weiß, für den dürften die 6 nun folgenden Tipps Gold wert sein.

Tipps für Ausbilder – #1: Dem Azubi Zeit geben

Gerade in der Anfangsphase braucht der Azubi Zeit. Für den jungen Menschen dürfte es aller Voraussicht nach die erste feste Arbeitsstelle sein. Das heißt auch, dass sein Leben sich nun stark verändert. Hatte er zu Schulzeiten noch gewisse Freizeiten, so wechseln sich nun Berufsschule und 40-Stunden-Wochen im Betrieb ab.

Der wichtigste Tipp, den ich deshalb gleich an erste Stelle setze, lautet also, dem Azubi Zeit zu geben. Und zwar so viel, wie er braucht, denn da sind Menschen nun einmal unterschiedlich. Eine wichtige Rolle nimmt in diesem Zusammenhang auch die Probezeit in der Ausbildung ein. Diese sollte von beiden Seiten ernst genommen werden.

Tipps für Ausbilder – #2: Ausbilder-Qualitäten und Führungsstile entwickeln

Wer als Ausbilder tätig ist, der trägt sehr viel Verantwortung. Und dieser Verantwortung gilt es, gerecht zu werden. Als Ausbilder müssen Sie dabei klare Ansagen machen können. Am besten ruhig und sachlich. Aber eben auch partnerschaftlich, sodass der Azubi dazu ermutigt wird, sich Ihnen bei Problemen zu öffnen. Dennoch darf das am Ende nicht zu Lasten von Konsequenz gehen. Denn gerade junge Menschen brauchen nun einmal Orientierung und kein „heute so – morgen so“.

Hierzu zwei Leseempfehlungen aus meinem Blog:

Tipps für Ausbilder und Betriebe

© Monkey Business, Fotolia.de

Tipps für Ausbilder – #3: Spaß und Stolz vermitteln

Unter den Tipps für Ausbilder könnte das Vermitteln von Spaß und Stolz auch als das Vorleben von gewissen Werten beschrieben werden. Denn schließlich haben Sie selbst diesen Job ja einst aus gutem Grund ergriffen. Er muss Ihnen selbst Spaß machen. Und als Repräsentant des Unternehmens, der Sie als Ausbilder sind, dürfte ja auch ein gewisser Stolz auf Ihren Beruf damit einhergehen. Falls das nämlich nicht der Fall ist, habe ich eine schlechte Nachricht für Sie. Um Ihre Work-Life-Balance wird es bei mangelndem Spaß und Stolz wohl kaum allzu gut bestellt sein. Und das führt über kurz oder lang in ein großes Unglück.

Gehen wir also davon aus, dass Sie motiviert sind. So erinnern Sie sich doch jeden Tag aufs Neue daran, weshalb Sie diesen Job machen. Verbildlichen Sie sich die Situationen, in denen Sie stolz auf Ihren Beruf und auf Ihr Werk sind. Und dann vermitteln Sie diese Gefühle Ihren Azubis. Nur so kann der Funke letztlich überspringen.

Tipps für Ausbilder – #4: Gute Vermittlung der Ausbildungsinhalte

Was bei all den bisherigen Tipps für Ausbilder noch zu kurz gekommen ist, ist die Ausbildung an sich. Und ob Sie es glauben oder nicht: in vielen Ausbildungsbetrieben steht die fachliche Ausbildung der Azubis hinten an. Das wird schnell mal als Sache für die Berufsschule abgetan. Die wiederum schiebt den „schwarzen Peter“ aber zum Betrieb zurück. Und am Ende steht ein Azubi, der von den Inhalten seines Ausbildungsberufs nicht allzu viel versteht.

Schlimm genug, dass der Azubi somit während der Ausbildung gar keine Chance hat, zu einem wertvollen Mitarbeiter für den Betrieb heranzureifen. Ihm wird darüber hinaus die Chance genommen, es nach der Ausbildung anderswo zu sein. Nehmen Sie sich also Zeit, um dem Azubi die Ausbildungsinhalte zu vermitteln, wofür auch die folgenden zwei Tipps für Ausbilder essenziell wichtig sind.

Tipps für Ausbilder – #5: Einblicke in den Arbeitsalltag

Oft sieht die traurige Realität in Ausbildungsbetrieben so aus: der Ausbilder gibt eine Anweisung und der Azubi setzt sie um. Und zwar ohne zu wissen, wieso, weshalb und warum. Das führt zu großem Frust beim Azubi. Warum? Ganz einfach, es nimmt ihm die Chance, einen Sinn in seiner Arbeit zu sehen. Er fühlt sich außen vor.

Gewiss geht es hier nicht darum, dem Azubi komplizierte Zusammenhänge langwierig näherzubringen. Behalten Sie aber trotzdem ein Gespür dafür, dass er zu seinen Arbeitsanweisungen immer auch einen Kontext erhält. Nur dann wird er die Chance haben, an diesen Aufgaben zu wachsen.

Tipps für Ausbilder – #6: Regelmäßige Gespräche führen

Last, but not least, geht es in der Verteilung zwischen Ausbildern und Azubis immer um eines: Kommunikation. Nur wer miteinander im Gespräch ist und bleibt, der kann auftretende Probleme sofort anpacken, ehe aus Mücken die sprichwörtlichen Elefanten werden. Und Probleme können sehr vielseitig sein.

Nehmen Sie deshalb doch beispielsweise das Berichtsheft des Azubis zum Anlass. Kontrollieren Sie es in regelmäßigen Abständen. Das schafft einerseits einen thematischen Rahmen, über den Sie nun gemeinsam sprechen können. Und andererseits fallen Ihnen so auch sofort Schlampigkeiten auf. Wichtig auch hier: achten Sie auf ein gutes Umfeld für etwaige Feedbackgespräche! Ein Thema, das so bedeutend für Ausbilder ist, dass ich ihm hier einen eigenen Beitrag gewidmet habe.

„Ein guter Chef ist einer, der mit einem warmen Händedruck aus Widerworten Tipps macht.“
– Ulrich Wiegand-Laster

Fazit

Im heutigen Blogbeitrag habe ich 6 wichtige Tipps für Ausbilder und Betriebe zusammengestellt, die ich als besonders wichtig dafür erachte, dass die Ausbildungssituation intakt bleibt. Am Ende profitieren dadurch nämlich immer beide Parteien. Sowohl Sie selbst als auch Ihr Azubi.

Welcher dieser Tipps hat Sie besonders angesprochen? Fühlen Sie den Impuls, etwas zu ändern? Oder erachten Sie manches hier Geschriebene gar als überflüssig?

Ich würde mich freuen, wenn wir zu diesen Themen ins persönliche Gespräch miteinander kommen würde. Hierzu bietet sich mein Social-Media-Kanal an:

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Dort können Sie ganz einfach über eine Privatnachricht mit mir in Kontakt treten und wir können uns um alle Fragen zum Thema Ausbildung und allem, was dazugehört, frei austauschen. Auch können Sei dort Teil meiner wachsenden Community werden und werden über neue Blogbeiträge und viele weitere Tipps für Ausbilder immer zeitnah und aus erster Hand informiert.

Ich freue mich auf Sie und wünsche Ihnen stets ein gutes und professionelles Verhältnis zu Ihren Azubis.

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