Wie Sie als frischgebackener Ausbilder neue Aufgaben schnell meistern

Wie Sie als frischgebackener Ausbilder neue Aufgaben schnell meistern

Ausbilder neue Aufgaben neue Herausforderungen

Dass als neuer Ausbilder neue Aufgaben auf einen zukommen, dürfte nichts Neues sein.

Dennoch schrecken nicht wenige angehende Ausbilder davor zurück, den Ausbilderschein zu machen, weil sie eben diese Veränderungen scheuen. Schließlich ist es schon ein gehöriger Sprung ins kalte Wasser. Nicht selten behält der neue Ausbilder überdies seine alten Aufgaben aus dem Tagesgeschäft. Zumindest übergangsweise.

Wussten Sie schon, dass Sie mit dem Ausbilderschein in der Tasche durchaus mehr Gehalt fordern können? Neben diesem klaren Nutzenargument, das für diesen Schritt spricht, möchte ich Ihnen in meinem heutigen Blogbeitrag außerdem zeigen, dass die Veränderung zum Ausbilder im Betrieb gar kein Hexenwerk sein muss. So geht es heute darum, wie Sie als frischgebackener Ausbilder neue Aufgaben schnell zu meistern lernen.

Klare Kommunikation mit der Chefetage in Hinblick auf die neuen Aufgaben als Ausbilder

Damit überhaupt Kapazitäten vorhanden sind, um als neuer Ausbilder neue Aufgaben übernehmen zu können, müssen zunächst ein paar alte Aufgaben abgegeben werden. Und das funktioniert natürlich nur über eine klare Kommunikation mit der Chefetage.

Sofern Sie den Ausbilderschein nicht gerade in Eigeninitiative gemacht haben, sondern auf Bitte des Unternehmens hin, bei dem Sie tätig sind, ist das Interesse Ihrer Vorgesetzten ohnehin groß. Umso größer und bereitwilliger dürfte auch das Entgegenkommen ausfallen.

Selbstverständlich gibt es irgendwann Phasen, in denen alle Azubis erst zwei Wochen in der Berufsschule sind und dann noch ihren Urlaub nehmen und dem Betrieb somit mal mehrere Wochen am Stück fehlen. Und natürlich steigen Ihre Kapazitäten auch dann wieder an, sobald die jungen Menschen ihre Aufgaben eigenständig erledigen können und den Großteil des Arbeitstages nicht mehr auf Sie angewiesen sind.

Dennoch sollten Sie sich in den Gesprächen mit der Unternehmensführung nicht auf zu optimistische Kalkulationen einlassen. Dass Sie ab dem zweiten Lehrjahr wieder sieben Stunden pro Arbeitstag frei für andere Aufgaben verplanbar sind, ist absolute Utopie. Dementsprechend gilt es, beidseitig realistisch an die neuen Aufgaben heranzugehen.

Von Anfang an in die Prozesse eingebunden sein

Zu der Vorausplanung gehört es auch, dass Sie möglichst von Anfang an in alle Prozesse mit eingebunden sind. Für die Azubis, die neu ins Unternehmen kommen, sind Sie als Ausbilder der absolute Dreh- und Angelpunkt. Ein guter Ausbilder ist gleichzeitig strenger Lehrer und kritischer Mentor, andererseits aber auch eine wichtige Vertrauensperson, an den die jungen Menschen sich mit dringenden Angelegenheiten wenden können. Nicht umsonst hängen ein paar der Hauptgründe, weshalb Azubis ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen, direkt mit dem Ausbilder zusammen.

Ausbilder neue Aufgaben - erste Azubis

© Syda Productions, Fotolia.de

In die Prozesse eingebunden zu sein, heißt in diesem Sinn auch, dass Sie bei der Auswahl der Azubis ein Wörtchen mitzureden haben. Das mag man Ihnen womöglich beim allerersten Schwung junger Menschen, die Sie übernehmen sollen, mit mangelnder Personalerfahrung noch nicht zutrauen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie trotzdem dabei sind und Ihre persönlichen Empfindungen einbringen können. Sie sind es schließlich, der als Schlüsselposition später die Weichen für eine beiderseitig erfolgreiche Ausbildung stellen muss.

Anbei habe ich daher ein paar Artikel mit wichtigen Impulsen gesammelt, die Ihnen bei der Auswahl der Azubis helfen können.

Auf die ersten Azubis gut vorbereitet sein

Sind die Azubis ausgewählt, so ist zumindest zeitlich und organisatorisch abgesteckt, ab wann Sie in die Rolle als Ausbilder schlüpfen. Nun geht es darum, dass Sie sich auf den Beginn der Ausbildung gut vorbereiten. Fünf Tipps, die Sie für einen optimalen Start der Ausbildung beherzigen sollten, finden Sie übrigens hier.

Wichtig ist, dass Sie das theoretische Wissen, das Sie sich im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung angeeignet haben, auch in der Praxis umsetzen, bzw. beherzigen können. Schließlich haben Sie sich dieses nur zum Teil für die Prüfung angeeignet, sondern brauchen es tatsächlich im Alltag. Dazu gehört beispielsweise, dass Sie den Ausbildungsrahmenplan kennen und umsetzen können, aber auch, dass Sie sich an die Regelungen im Jugendarbeitsschutzgesetz halten. Selbstredend gehören auch wichtige Fragen dazu, wie beispielsweise, ob der Azubi nach der Berufsschule noch in den Betrieb kommen muss.

Haben Sie all dieses Wissen parat, so steht einem guten Start in die Ausbildung fürs Erste nichts im Weg. Was nun von immenser Bedeutung ist, ist die Probezeit in der Ausbildung. Oftmals nehmen Betriebe diese nämlich nicht ernst genug. Dabei stellt sie meist die letzte Gelegenheit dar, noch mal nachzujustieren, wenn es wider Erwarten zu einer Fehlbesetzung gekommen ist. So können Sie den Ausbildungsvertrag in der Probezeit noch relativ einfach auflösen. Ist die Probezeit verstrichen, gelten für die Beendigung der Ausbildung sehr harte Voraussetzungen. Oft hilft nur noch ein Aufhebungsvertrag.

Einen Führungsstil finden, der zu Ihnen passt

Sie kennen Ihre Aufgaben als Ausbilder und setzen Sie um? Sie waren in die Auswahl der Azubis optimalerweise bereits im Vorfeld eingebunden? Alle Azubis erfüllen die Anforderungen? Ihre Kolleginnen und Kollegen gehen Ihnen im Tagesgeschäft entsprechend zur Hand, sodass ausreichend Zeit für das Ausbilden bleibt?

Dann geht es last, but not least, noch um die Art und Weise. Als Ausbilder müssen Sie Führungsqualitäten entwickeln. Dabei wird zwischen drei klassischen Führungsstilen in der Ausbildung unterschieden. Den Königsweg gibt es dabei nicht. Wichtig ist, dass Sie selbst für sich feststellen, welcher Führungsstil am besten zu Ihnen passt. Auch das Wechseln von unterschiedlichen Führungsstilen kann sich als richtige Herangehensweise erweisen. So brauchen unterschiedliche Arten von Azubis eben auch unterschiedliche Arten von Ausbildern, um die bestmögliche Leistung hervorzubringen.

Interessant sind als Ausbilder außerdem Führungstechniken wie die indirekte Steuerung oder Design Thinking. Themen, zu denen Sie an anderer Stelle auf dieser Website entsprechende Blogbeiträge finden.

Fazit

In meinem heutigen Blogbeitrag habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie als Ausbilder neue Aufgaben auf Anhieb meistern. Das erfordert in einigen Bereichen zwar eine entsprechende Vorarbeit, letztendlich lohnt sich diese aber.

Zu allem, was in diesem Zusammenhang relevant für Sie sein könnte, habe ich Ihnen im Text weiterführende Beiträge verlinkt. Sollten darüber hinaus Fragen offen geblieben sein, können Sie sich gerne persönlich an mich wenden.

Sie sind noch gar kein Ausbilder und wollten sich nur vorab schon mal informieren, was in etwa an neuen Aufgaben auf Sie zukommt? Dann hoffe ich zum einen, dass dieser Beitrag Ihnen einen guten ersten Eindruck vermittelt hat. Zum anderen möchte ich die Gelegenheit gleich noch dazu nutzen, Sie auf meinen Vorbereitungskurs aufmerksam zu machen. Ausbilderschein24 begleitet Sie schließlich auf dem Weg zum AdA-Schein.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

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