Durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen. Wie geht es weiter?

Sie sind durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen? So geht es jetzt weiter

Wie kann das sein? Sie haben sich sehr gut auf Ihre Ausbildereignungsprüfung vorbereitet und sind trotzdem durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen?!

Zunächst einmal: Sie sind nicht allein. Sie waren nicht die/der Erste und Sie werden auch nicht die/der Letzte sein, der die Ausbildereignungsprüfung nicht bestanden hat.

In diesem Blogartikel erkläre ich Ihnen deshalb, wie es nach einem nicht bestandenen Prüfungsteil weitergeht, und was Sie tun können, damit es beim nächsten Mal klappt.

Bis zu drei Versuche bei der Ausbildereignungsprüfung

Durch eine Prüfung durchzufallen, ist keine Schande. Jeder kann mal einen schlechten Tag erwischen. Eine Lektion, die ein zukünftiger Ausbilder übrigens auch für sein Berufsleben mitnehmen sollte. Schließlich kann es auch passieren, dass der beste Azubi mal durch eine Prüfung durchfällt. Ein Teil Ihrer Tätigkeit als Ausbilder besteht auch darin, mit solchen Situationen richtig umgehen zu können.

Nun aber zu Ihrer Ausbildereignungsprüfung. Hier habe ich zwei Nachrichten für Sie. Eine Gute und eine Schlechte. Zunächst einmal die gute Nachricht: die Prüfung nicht auf Anhieb bestanden zu haben, ist kein Beinbruch, denn Sie dürfen die Ausbildereignungsprüfung bis zu zwei Mal wiederholen. Die schlechte Nachricht: Sie müssen für die Wiederholungsprüfung auch die Prüfungsgebühr noch einmal bezahlen (zumindest anteilig).

Was kostet die Wiederholungsprüfung?

Pauschal kann ich darüber leider keine Aussagen treffen, weil die exakten Prüfungsgebühren von der zuständigen IHK bzw. HWK abhängig sind. Dass diese von Region zu Region unterschiedliche Gebühren veranschlagen, finden Sie unter anderem in dem dazugehörigen Blogartikel, in dem ich Ihnen einen schonungslosen Einblick in die tatsächlichen Gesamtkosten für den AdA Schein gebe.

Ganz grob können Sie sich auf eine gesamte Prüfungsgebühr von ca. 150 Euro einstellen. Für eine Wiederholungsprüfung wird aber i.d.R. nur die Hälfte der Prüfungsgebühr noch einmal fällig.

Wann ist man durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen?

Ausbildereignungsprüfung durchgefallen - was nun? © siro46, Fotolia

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Durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen sind Sie dann, wenn Sie in einem der beiden Teilbereiche keine ausreichende Leistung erbracht haben. Wie Sie wahrscheinlich schon wissen, ist die Ausbildereignungsprüfung in einen schriftlichen und einen praktischen Teil gegliedert. Sowohl in der schriftlichen, als auch in der praktischen Prüfung müssen Sie mindestens 50 von 100 möglichen Punkten erreichen, um ein „ausreichend“, also die Schulnote „4“, zu erhalten – und um die Ausbilderprüfung zu bestehen.

Während Sie bei der schriftlichen Prüfung i.d.R. Multiple-Choice-Aufgaben zu lösen haben – und damit auch die Bewertung ziemlich einfach ist, sieht die Notengebung bei der praktischen Prüfung schon etwas anders aus. Hier bewerten die Prüfer nämlich eine simulierte Ausbildungssituation (die sog. Unterweisungsdurchführung / -präsentation) und – anhand von diversen Kriterien – das nachfolgende Fachgespräch.

Worauf es in den einzelnen Prüfungsteilen ankommt, habe ich für Sie  in einigen anderen Blogartikeln zusammengefasst.
Hier finden Sie z.B. Beiträge darüber, …

Reichen Ihnen diese Informationen noch nicht? Dann erfahren Sie an dieser Stelle zusätzlich die 8 gängigsten Fragen rund um die Ausbildereignungsprüfung.

Nur den Teil wiederholen, in dem Sie durchgefallen sind

Was Sie allerdings wissen sollten ist, dass Sie einen bereits bestandenen Prüfungsteil nicht mehr wiederholen müssen. Wenn Sie also in der schriftlichen Prüfung zu wenig Punkte gesammelt, im praktischen Teil aber überzeugt haben, dann brauchen Sie also auch nur den schriftlichen Prüfungsteil zu wiederholen. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.

Das Erfreuliche an dieser Regelung ist, dass sich dieses auch (positiv) auf Ihren Geldbeutel auswirkt. Wenn Sie nämlich nur einen Teil der Ausbildereignungsprüfung wiederholen müssen,  fällt normalerweise auch nur die Hälfte der gesamten Prüfungsgebühr an. Wenn Sie also schon vor dem Ablegen Ihrer praktischen Prüfung das (unzureichende) Ergebnis aus dem schriftlichen Prüfungsteil vorliegen haben, dann sollten Sie Ihre praktische Prüfung trotzdem ablegen. Bestehen Sie nämlich den praktischen Prüfungsteil, brauchen Sie nur noch einmal den schriftlichen Teil wiederholen.

Außerdem habe ich jetzt noch ein paar gezielte Tipps für Sie, wie es nach der nicht bestandenen Teilprüfung weitergeht und worauf Sie achten sollten. Interessiert?!

Durch die Ausbildereignungsprüfung durchgefallen © Andrey Popov, Fotolia

© Andrey Popov, Fotolia

Im schriftlichen Teil der Ausbildereignungsprüfung durchgefallen?

In der Ausbildereignungsprüfung werden insgesamt vier große Blöcke abgefragt, die man auch Handlungsfelder (HF) nennt. Diese beziehen sich auf Themenkomplexe rund um Ihre spätere Tätigkeit als Ausbilder. Von Ausbildungsvoraussetzungen und der Planung einer Ausbildung über die Einstellung der richtigen Azubis und die konkrete Vorbereitung bis hin zu Durchführung und Abschluss der Ausbildung kommen Sie hier leider nicht drum herum, sich auch z.T. trockene Theorien durch Auswendiglernen und Verinnerlichen anzueignen. Warum es so wichtig ist, diese Theorien zu kennen, erkläre ich Ihnen übrigens in diesem Beitrag: Hier gehe ich konkret darauf ein, was das Ausbildungssystem in Deutschland so stark macht.

Wer dabei denkt, dass die Fragen ähnlich wie bei der theoretischen Führerscheinprüfung auch mit gesundem Menschenverstand allein beantwortet werden können, der unterschätzt die Prüfung jedoch gewaltig. Um zu verdeutlichen, dass man sich auf die schriftliche Prüfung wirklich akribisch vorbereiten muss, habe ich zwei Blogartikel für Sie erstellt, in denen ich auf konkrete Prüfungsfragen aus den jeweiligen Handlungsfeldern eingehe:

Wenn Sie also durchgefallen sind, dann liegt das im schriftlichen Teil vielleicht auch daran, dass Sie die Prüfung auf die leichte Schulter genommen haben. Was das Ganze zusätzlich erschwert, ist der Punkt, dass es keine verbindliche Vorbereitung gibt. So kann sich ein Prüfungsteilnehmer, der die Anmeldegebühr bezahlt hat, theoretisch auch komplett unvorbereitet in die schriftliche Prüfung setzen. Weil die Chance, die Prüfung dann zu bestehen, im Promillebereich liegt, müssen Sie umso sorgfältiger bei der Auswahl des für Sie am besten geeignetsten Vorbereitungskurses sein. In diesem gern gelesenen Blogartikel zeige ich Ihnen die 5 gängigsten Wege auf.

Bringt ein Vorbereitungskurs jetzt überhaupt noch was?

Aber selbstverständlich! Sie haben noch immer zwei Versuche übrig, um den Ausbilderschein zu bekommen. Vielleicht ist es aber gerade jetzt eine gute Idee, sich  nach einem anderen Weg zur Vorbereitung umzuschauen. Lassen Sie mich Ihnen deswegen fünf Punkte nennen, die für mein Online-Angebot sprechen:

  • 1. Sie sparen Zeit für die Anreise zu Präsenzseminaren, da mein Kurs bequem über das Internet absolviert wird.
  • 2. Sie sparen Geld, da mein Angebot nicht nur flexibel, sondern gemessen am Markt ausgesprochen günstig ist.
  • 3. Sie erhalten eine Geld-zurück-Garantie, falls Sie nach meiner Vorbereitung wider Erwarten ein weiteres Mal durch die Prüfung fallen sollten.
  • 4. Sie bekommen Zugriff auf sämtliche Prüfungsfragen aus den vier Handlungsfeldern. Die per Video übermittelten Lerninhalte werden mit Erfolgskontrollen regelmäßig überprüft.
  • 5. Ca. 95% unserer Teilnehmer bestehen Ihre Ausbildereignungsprüfung im 1. Anlauf.

Interesse geweckt? Dann holen Sie sich hier weitere Informationen ein:

mehr_infos_zum_ausbilderkurs

Im praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung durchgefallen?

Selbstverständlich helfe ich Ihnen auch gerne bei der Ausarbeitung Ihrer Unterweisung für den praktischen Prüfungsteil. Hierbei simulieren Sie eine reale Ausbildungssituation, wobei entweder einer der Prüfer oder eine von Ihnen mitgebrachte Person, die Rolle des Auszubildenden einnimmt und spielt. Keine Angst, hier will niemand von Ihnen sehen, wie Sie das Rad neu erfinden. Die Prüfer wollen vielmehr ausschließen, dass Sie grobe Fehler begehen, und beobachten, dass Sie gemäß der für die schriftliche Prüfung gelernten Theorien auch dazu in der Lage sind, alle Bereiche einer Ausbildung ordnungsgemäß zu betreuen. Sind Sie also durch den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung durchgefallen, so dürften Sie in den meisten Fällen bereits wissen, woran Sie konkret arbeiten müssen.

Die Geheimzutaten für eine erfolgreiche Unterweisung

Wichtig ist, dass Sie dem Prüfungsausschuss Ihre Vorbereitung schildern und dem simulierten Azubi klar und deutlich seine Arbeitsschritte methodisch aufzeigen können. Eine Geheimzutat hierbei ist außerdem das Zauberwort „Motivation“. Denn schließlich zählen später im Betrieb in erster Linie wirtschaftliche Erfolge wie Umsatzsteigerung oder Wettbewerbsvorteile.

Solche Ziele sollten dem Azubi ebenso wenig verschwiegen werden wie Sie mit der gesunden Portion Geduld und dem Lob, aber auch dem Tadel zur richtigen Stelle dafür sorgen können, dass sich Ihr zukünftiger Auszubildender als Teil des großen Ganzen fühlt. Auf die Simulation in der praktischen Ausbildereignungsprüfung übertragen bedeutet das also auch, dass Lob und Tadel – obwohl natürlich nur gespielt – zur richtigen Zeit hier durchaus den Ausschlag für eine bessere Benotung geben können.

Fazit

Wie Sie sehen, ist es kein Problem, mal durch eine Prüfung zu fallen – das kann jedem mal passieren (Außerdem: Ich habe für meine praktische Führerscheinprüfung damals auch 2 Anläufe gebraucht :-)).
Wichtig ist, dass Sie das zweite mal mit dem richtigen Mindset an die Wiederholungsprüfung gehen und sich auch entsprechend *verstärkt* darauf vorbereiten.

Gerne bin ich zur Stelle, um Sie auf dem Weg zum Ausbilderschein, den Sie nun ganz sicher im zweiten Versuch packen werden, zu begleiten. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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